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Energiehilfen: WvD fordert erneut gezielte Entlastungen

Energiehilfen: WvD fordert erneut gezielte Entlastungen für die Hilfsmittelleistungserbringer

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Anlässlich des Inkrafttretens der Energiehilfen für Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen im März fordert „Wir versorgen Deutschland“ erneut eine analoge gezielte Entlastung der Hilfsmittelleistungserbringer, um die Versorgung in diesem Bereich trotz der hohen Energie- und Treibstoffpreise langfristig sicherzustellen.

Medizinische Hilfsmittel sind unabdingbar für die gesundheitliche Versorgung und Teilhabe von Millionen Patientinnen und Patienten, eine schnelle und hochwertige Hilfsmittelversorgung entlastet zudem auch die stationären Einrichtungen im Kranken- und Pflegebereich“, betonen Kirsten Abel und Patrick Grunau, Generalsekretäre von WvD.

Bereits mehrfach hat ‚Wir versorgen Deutschland‘ darauf hingewiesen, dass die Hilfsmittelleistungserbringer aufgrund der besonderen Vertragsstrukturen im Gesundheitsbereich die derzeitigen Kostenexplosionen im Gegensatz zu anderen Unternehmen nicht kompensieren können“, so Abel und Grunau weiter. „Die Kommission Gas und Wärme hatte genau für diese besonderen Probleme im Sozial- und Gesundheitsbereich spezifische Hilfsprogramme vorgeschlagen. Hier muss politisch endlich auch für den Hilfsmittelbereich gehandelt werden, um Versorgungsengpässe zu verhindern“.

Wie dringlich eine gezielte Entlastung der betroffenen Betriebe ist, hat bereits Ende 2022 eine WvD-Branchenumfrage ergeben. Hier gaben knapp 80 Prozent der Unternehmen an, stark oder sehr stark von Kostenexplosionen wie steigenden Energie und Treibstoffkosten betroffen zu sein. Zugleich erhielten nach eigenen Angaben über die Hälfte der befragten Unternehmen für diese Preissteigerungen keinen Ausgleich durch die Krankenkassen. Fast drei Viertel der Betriebe gingen zudem davon aus, von den allgemeinen Preisbremsen der Bundesregierung, nicht oder kaum zu profitieren. In der Folge rechneten zwei Drittel der Leistungserbringer mit starken oder sehr starken Einschränkungen bei der Hilfsmittelversorgung.

Die Pressemitteilung finden Sie auch auf der Seite von "Wir versorgen Deutschland". 

Zum Bündnis „Wir versorgen Deutschland“:
Knapp 25 Prozent der gesetzlich Versicherten in Deutschland benötigen die Versorgung mit Hilfsmitteln. Für Teilhabe und Lebensqualität dieser Patienten und Patientinnen sind diese Versorgungen elementar: Sie gewährleisten den Erfolg ihrer Krankenbehandlung, beugen drohenden Behinderungen vor oder gleichen bereits bestehende Handicaps aus. Mehr als 120.000 Mitarbeiter und mehr als 8.000 Leistungserbringer in den Bereichen Orthopädietechnik, Orthopädieschuhtechnik, Reha-Technik und Homecare verantworten die wohnortnahe und qualitätsgesicherte Versorgung dieser Patienten und Patientinnen.
Die im Bündnis zusammengeschlossenen Partner zählen zu den maßgeblichen Spitzenverbänden und Zusammenschlüssen von Leistungserbringern. In ihrer Verantwortung für die qualitätsgesicherte, wohnortnahe und wirtschaftliche Versorgung haben sich die Partner auf die gemeinsame Verfolgung politischer Positionen geeinigt. Zu dem Bündnis gehören: Bundesinnungsverband für Orthopädie-Technik, EGROH-Service GmbH, ORTHEG eG, Reha-Service-Ring
GmbH, rehaVital Gesundheitsservice GmbH und Sanitätshaus Aktuell AG.

Wir versorgen Deutschland e. V.
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